Realisierungswettbewerb
Fuß- und Radwegbrücke Quartier Bahnhof Petershausen.
Im vorliegenden Entwurf wurde das Thema der Verbindung zweier
Stadtteile, welche durch eine Bahntrasse voneinander getrennt
sind vordringlich behandelt. Die Entwurfsidee verfolgt dabei nicht
nur die physische Verbindung über den im Entwurfsprogramm
geforderten Fuß- und Radweg, sondern geht darüber hinaus,
sodaß in Bezug auf die Charakteristik des Entwurfes in weiterer
Folge von einer Verschränkung beider Stadtteile von Petershausen
gesprochen werden kann. Diese Verschränkung erfolgt visuell,
durch die Art der Gestaltung des baulichen Eingriffes, und programmatisch,
durch die Aneinanderreihung von städtischen Situationen entlang
des neuen Fuß- und Radweges. Dies ist sowohl, bei Tag als
auch, in Bezug auf die Lichtführung, bei Nacht wahrnehmbar.
Durch die sich ergebenden unterschiedlichen stadträumlichen
Situationen, und den Plan „Junges Wohnen“ in der unmittelbaren
Umgebung anzusiedeln, ist zu erwarten, daß sich eine spezifische
städtische Öffentlichkeit entlang des Radweges herausbildet.
Diese wird in Zukunft für das Quartier charakterbildend sein.
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